UCI Mountainbike Weltcup Finale Schladming
Sensationeller Abschluss der Weltcupsaison beim Weltcufinale in Schladming – Markus Pekoll fährt auf Platz 12, Boris Tetzlaff auf Platz 23 und Georg Sieder auf Platz 51.
„Schlaaaadming, make some noooiiise!!“, hieß es am vergangenen Wochende. Das Mountainbike Weltcupfinale einmal mehr zu Gast in Schladming, und mehr als 750 Starter in den drei Disziplinen gaben mehr als Grund genug der Aufforderung nachzukommen. Da wäre etwa der Gesamtsieg von Lisi Osl im Cross-Country Weltcup. Und, da wäre vor allem der Downhill am Sonntag.
Ein feiner, warmer Spätsommertag, inklusive strahlend blauem Himmel und Kitsch-Postkartenmotiven. Alles war angerichtet für ein Downhill Rennen à la carte. Und das ließen sich die Jungs auch nicht zweimal sagen – fette Rides auf den Trails der Planai waren angesagt.
Für die Jungs vom fast4ward Planai Team war der Weltcup im Jahr zuvor bereits großes Kino – Boris Tetzlaff holte sich Platz 16 im Downhill und Georg Sieder Platz 11 im 4X. Eine Fortsetzung auf Großleinwand war daher auch für dieses Jahr geplant. Nach einigen Top 30 Platzierungen in der laufenden Weltcupsaison, war es nun wieder an der Zeit ganz nach vorne zu kommen. Und es ging weit nach vorne.
Nachdem sein Bruder Mario an der Qalifikation für die Top 80 scheiterte, versuchte sich Georg Sieder im Finale als Erster auf der Planai. Er erwischte einen passablen Lauf, der am Ende Platz 51 brachte. Der Staatsmeister Boris Tetzlaff holte sich wie im letzten Jahr einen Platz in der Weltspitze – Platz 23 gabs am Ende für ihn. Der große Coup gelang aber Markus Pekoll. Nach einem perfekten Run setzte er sich lange Zeit an die Spitze – auf dem Hot Seat saß es sich bequem; ein Rider nach dem anderen musste Pekolls Skills anerkennen. Größen wie Fabien Barel, Marc Beaumont oder Gee Atherton reihten sich hinter Pekoll ins Feld ein. Erst als die Top Stars à la Sam Hill, Steve Peat und Greg Minaar die Pedale in die Hand nahmen, hieß es für Pekoll das Feld räumen. Am Ende gab es Platz 12 für ihn – so weit vorne lag noch nie ein österreichischer Rider in der Downhill Weltcupgeschichte. „Ein absoluter Wahnsinn!“, strahlten Pekoll und Team nach dem Rennen um die Wette.
Fette Rides, fette Stimmung, fette Party – Schladming 2009 war einmal mehr großes Kino für die Jungs vom fast4ward Planai racing Team; etwas, an das man sich schnell gewöhnen kann.
..
>>zurück<<