Sensationell – Boris Tetzlaff wird Radportler des Jahres 2008
Boris Tetzlaff gewinnt die vom Elektronikunternehmen Ricoh und dem Österreichischen Radsportverband (ÖRV) initiierte Internetwahl zum Radsportler des Jahres 2008.
Unverhofft kommt oft; man muss die Feste feiern, wie sie fallen;blabla – so würde es endlos weitergehen im Phrasenkanon. Den Jungs des fast4ward Racing Teams sowie dem ganzen Betreuerstab solls so oder so recht sein, denn Boris Tetzlaff gewinnt die Wahl zum Radsportler des Jahres in souveräner Manier, und an welches Zitat man sich dann hält ist völlig egal, solange man das Ganze dementsprechend zelebriert, denn
Noch nie ist es einem/r SportlerIn aus dem Downhill Bereich gelungen überhaupt in die engere Auswahl zu kommen. Das hat sich mit ebendieser Wahl grundlegend verändert. Der Niederösterreicher und Wahl-Schladminger schaffte nicht nur das, sondern ihm gelang dann auch das unglaubliche Kunststück, die Wahl mit 40 Prozent der gesamten Stimmen zu gewinnen.
Ursprünglich sollte der Preis Bernhard Kohl übergeben werden. Nach dessen Dopinggeständnis, jedoch, sah man sich von Seiten der Wahlveranstalter (Ricoh+ÖRV) gezwungen die Wahl zu wiederholen, und entschied sich dafür im zweiten Versuch die Internetuser entscheiden zu lassen. Der Rest ist dann fast Geschichte – Boris Tetzlaff verdrängte Kaliber wie Christoph Sokoup oder das 4er Team der Damen, das bei der Hallenrad-EM Gold holte, auf die Plätze und streifte die Trophäe selbst ein. Deswegen zurecht – unverhofft kommt oft, und weiter im blabla, hauptsache richtig zelebrieren.
Christoph Szalay
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