Sensationelle Erfolge in Schladming
Sensationelle Erfolge für das fast4wardracing-Planai/Solid Aclass Factory Team beim Worldcup in Schladming: Georg Sieder wird Elfter im 4Cross, Boris Tetzlaff prescht auf den 16. Rang im Downhill. Für eine kleine Überraschung sorgt auch der Neuseeländer Sam Blenkinsop, der sich im österreichischen Schladming seinen ersten Downhill Worldcup-Sieg holt.
Schlechtes Wetter, aber Super-Ergebnisse Obwohl sämtliche Gravity-Wettbewerbe des letzten Worldcups dieser Saison im Regen stattfinden, setzen sich die Athleten des Solid Aclass Factory Team fulminant in Szene. Herauszuheben ist dabei, dass mit Georg Sieder und Boris Tetzlaff die beiden jüngsten Teammitglieder die größten Erfolge beim Worlcup-Finale in Schladming einfahren.
Freitagabend:
4Cross Worldcup Pünktlich mit dem Beginn des 4Cross-Wettbewerbs öffnet der dunkle Himmel über Schladming seine Pforten. Doch der starke Regen macht Georg Sieder nichts aus: »Ich hab mich über den Regen gefreut. So war die verhältnismäßig einfache Strecke doch noch etwas schwieriger zu fahren, da man in jeder Kurve leicht driftet, was meinem Fahrstil eher entgegen kommt.« Auch Georgs Teamkollegen Markus Pekoll und Mathieu Troquier marschieren locker in das Finale der besten 64 4Crosser dieses Wochenendes, für Mathieu ist allerdings gleich nach dem ersten Final-Lauf Schluss. Markus kämpft sich indes bis ins Achtel-Finale vor, trifft dort auf Guido Tschugg und Filip Polc und muss die Segel streichen. Georg Sieder bekommt es in seinem Viertel-Finallauf mit den bekannten 4Cross-Größen Rinderknecht und Meijer zu tun. Eine Zeit lang vermag es der junge Österreicher den beiden Paroli zu bieten, eine unglückliche Linienwahl in den letzten beiden Kurven vor dem Ziel besiegeln dann aber seinen elften Platz. Wie es sich für einen ehrgeizigen Sportler gehört, hätte er sich natürlich eine noch bessere Platzierung gewünscht, aber ein elfter Platz bei einem 4Cross Weltcup-Finale ist ein grandioses Ergebnis.
Den Sieg beim 4Cross in Schladming holt sich der Franzose Romain Saladini, der auch bereits in der Qualifikation die Nase vorne hatte. Ihm folgen Dan Atherton, Joost Wichmann und der Tscheche Jakup Hnidak.
Samstag:
Trübes Wetter, aber strahlende Gesichter »Für mich ist es ein perfektes Wochenende! Die Quali war super, das Rennen lief optimal - besser kann man es gar nicht erwischen. Die Strecke war zwar etwas rutschiger und auf Grund der vielen Schläge noch mal kräftezehrender als in der Qualifikation, aber im Rennlauf bin ich voll am Limit gefahren, was sich schlussendlich auch gelohnt hat. Mein Ziel war es, diese Saison unter die Top-30 bei einem Worldcup zu kommen und dieses Ziel hab ich nun sogar übertroffen. Ich bin überglücklich«, resümiert der sympathische Solid Aclass Factory-Teamfahrer Boris Tetzlaff nach seinem 16. Platz beim Downhill Worldcup in Schladming. Boris ist mit dieser Platzierung gleichzeitig der beste Junior des Tages und bei weitem auch der bestplatzierte Österreicher bei einem Downhill Worldcup in der jüngeren Vergangenheit, sprich den letzten Jahren. Seine Teamkollegen Markus Pekoll, Georg Sieder, Mathieu Troquier und Andreas Sieber schaffen es ebenfalls locker in das Finale, in dem nur mehr die besten 80 Downhiller dieses Wochenendes starten dürfen. Keiner der vier bringt einen fehlerlosen Lauf ins Tal, die Strecke erlaubt in ihrem Zustand aber keinerlei Fehler. So schießt Markus auf den immer noch sehr respektablen 40. Rang, Georg Sieder wird knapp hinter ihm 46igster,
Für eine Überraschung sorgt der junge Neuseeländer Sam Blenkinsop, der Sam Hill und Gee Atherton auf die Plätze verweist. Bei den Damen holt sich Rachel Atherton den Sieg in Schladming, der ihr gleichzeitig auch den Gesamtsieg des Downhill-Weltcups einbringt.
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