Weltcup in Maribor
Nach der etwas missglückten EM in Kranskja Gora gab es beim Weltcup am Wochenende in Maribor (SLO) die Chance zur Revanche. Markus Pekoll nützte sie, und wurde 30.
Regen, Regen, Regen, Regen- so präsentierte sich Maribor zu Beginn des vergangenen Wochenendes.
Demnach fielen auch sämtliche geplante Veranstaltungen am Samstag buchstäblich ins Wasser. Nach der großen Regenpause gabs dann am Sonntag ohne Rücksicht auf Verluste das volle Programm: zuerst die Qualifikationsläufe und anschließend direkt das Rennen der Top 80.
Im Gegensatz zum Wochende davor, als man bei der EM hinter den Erwartungen blieb, wollten die Jungs in Maribor wieder dort zu finden sein, wo sie hingehören – Revanche war also angesagt. An den Start gingen von Anfang an nur drei der vier Musketiere: Georg Sieder musste aufgrund des Schulstress nach Fort William ein weiteres Mal passen. Für die anderen Drei gings um die klassischeWurscht. Für Boris Tetzlaff lief es nach seiner Kankheit während der EM auch dieses Mal nicht nach Plan. Ein Sturz im Qualifikationslauf ließ die Hoffnungen auf eine Top Platzierung in Sekundenschnelle auf Null sinken – er schaffte es nicht ins Finale. Glück hatten die anderen beiden: Markus Pekoll qualifizierte sich trotz Sturzes als 74. fürs Finale, während sich Mario Sieder als genau 80. das Ticket fürs Finale sicherte. Dort landete er schlussendlich auf dem 72. Rang. Markus Pekoll gelang hingegen die Revanche perfekt – als 30. fuhr er einmal mehr mitten in die Weltspitze. Dort war an diesem Wochenende Fabien Barel zu finden. Der Franzose holte sich den Sieg vor Sam Hill und Greg Minaar – knappe zehn Sekunden dahinter Markus Pekoll. Dort, wo er eben hingehört.
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