Nissan UCI Mountainbike Weltcup Valnord (Andorra)
Nicht perfekt ist auch gut – gemäß dem Motto ließe es sich auch mit Platzierungen des fast4ward Planai Teams beim Weltcup in Andorra leben. Da gut aber nicht gut genug ist, will man das bald wieder ändern – ein Rennbericht.
Eigentlich läuft alles nach Plan, als man in Valnord ankommt, Hotel bezieht, und sich im Ort umsieht. Auf den Berggipfeln liegt noch reichlich Schnee, und den Tourengehern merkt man keine Müdigkeit an, ebenso nicht dem Team, das während dem Spaziergang auf einen Österreicher trifft, der bereits seit 20 Jahren hier wohnt und die Jungs spontan zum Essen einlädt. Weil er das immer so macht, meint er, als man ihn fragt. Also – alles läuft nach Plan.
Aus dem Rhythmus gerät man dann ausgerechnet beim Rennen. Die Strecke hat es trotz den 2:30min Fahrzeit in sich – der Start liegt auf knapp 2100m, im Ziel befindet man sich dann auf 1800m, Grund genug also völlig außer Atem zu sein. Nachdem man sich dann locker für das Finale qualifizierte, durfte man sich auch legitime Hoffnungen auf ebensolche Spitzenplätze wie am vergangenen Wochende in La Bresse machen. Es blieb aber bei berechtigten Hoffnungen – Markus Pekoll fuhr als Bester auf den 60. Platz, Georg Sieder und Boris Tetzlaff folgten ihm auf den Plätzen 72 und 75. Sieger im dritten Bewerb der Saison war einmal mehr Steve Peat, der vor dem regierenden Weltmeister Gee Atherton und Greg Minaar gewann.
„Wir haben nicht das umsetzen können, was wir uns erwartet haben. Nach der lockeren Finalqualifikation dachten wir definitiv an eine besseres Ergebnis, als es schlussendlich geworden ist. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass wir mit der Strecke im entscheidenden Momnt nicht zurecht gekommen sind.“, meint Coach Bernd Kindermann nach dem Rennen.
Nun gehts für die Jungs kommendes Wochende zum Trainingslager auf die EM Strecke nach Kranskja Gora, und danach um Spitzenplätze beim Sommernachtsslalom auf der Planai.
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